Kirchen in Stralsund
Die Kirchen von Stralsund
Jakobikirche von Stralsund
Während eines Bombenangriffesim Jahr 1944 wurde die Jakobikirche stark beschädigt, fünf Jahrzehnte dauerte die äußere Wiederherstellung. Der fast 70 Meter hohe Westturm der Kirche ist einer der schönsten der drei Stadtkirchen.
Das Kirchenbauwerk wird heute für Konzerte und viele andere kulturelle Veranstaltungen genutzt.
Johanniskloster
In dem früheren Kloster bewahrt das Stadtarchiv heute seine Schätze auf. Der Kreuzgang, der Räucherboden, die Bibliothek und der Kapitelsaal können besichtigt werden, die nach Entwürfen von Barlach geschaffene "Pieta" steht heute in der Kirchenruine. Nach der Reformation ging das Franziskanerkloster an die Stadt, sie funktionierte es zum Amenhaus um.
Marienkirche
Die Aussicht vom 90 Meter hohen Turm der Marienkirche ist einmalig. Über 200 Stein- und 100 Holzstufen führen dorthin hinauf. Die Marienkirche ist ein Meisterstück norddeutscher Backsteingotik. An der Ostseeküste ist sie mit ihren Maßen eine der Großen, das bedeutendste barocke Denkmal steht heute in der Kapelle. Der Schwedengraf von Liljenstedt ist auf dem Marmor-Sarkophag in Lebensgröße zu sehen.
Nikolaikirche
Unmittelbar nach dem Bau der Lübecker Marienkirche folgte der schwesternbau in Stralsund. Die Kirche hat eine Fülle von Kunstschätzen zu bieten, ein Kruzifix
von über 5 Metern Höhe, ein barockes Taufgehäuse mit vielem Prunk, eine Renaissancekanzel aus Sandstein und den barocken Hauptaltar. Sehenswert ist auch die große Plastik der Anna Seldritt und die astronomische Uhr, die seit 1394 in Betrieb war, Ende des 16 Jh. aber stehenblieb.

